Fußballkreis Südbrandenburg

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08.07.2019
Keine Schiedsrichterassistenten mehr für Südbrandenburger Kreisligen

Ab sofort wird in den Staffeln nur noch der Schiedsrichter für die Einhaltung der Regeln auf dem Feld sorgen.

Die Kreisligen in Südbrandenburg müssen ab kommender Saison ohne Linienrichter auskommen. Das teilte der Fußballkreis jetzt mit.

"Auf Grund der engen Personaldecke im Schiedsrichterwesen kann ab der kommenden Saison 2019/2020 durch die Schiedsrichteransetzer nur noch ein Schiedsrichter in den Kreisligen Ost und West angesetzt werden", so Lars Kunitz, Vorsitzender des Schiri-Ausschusses im Süden.

Hintergrund des Personalmangels seien altersbedingte, berufliche und sonstige Abgänge und mangelndes Interesse an der Schiedsrichtertätigkeit, so Kunitz weiter, der auf die bereits in Berlin und anderen Kreisen gängige Praxis verweist, nur noch einen Einzel-Referee einzusetzen. "Dass es nun auch unseren Fussballkreis trifft, erfüllt den Schiedsrichterausschuss mit Sorge. Um jedoch die höchste Kreispielklasse weiterhin mit einem Gespann besetzen sowie die Verpflichtungen auf Landesebene erfüllen zu können, ist dieser Schritt unausweichlich", ist sich der Chef der Unparteiischen sicher.

Allerdings soll es auf Antrag der Klubs auch in der kommenden Saison ein Schiri-Trio bei bestimmten Spielen geben. "Hierzu bitten wir um Information der betreffenden Kreisliga-Vereine bis zum 28.07., ob bei Heimspielen generell ein Kollektiv angesetzt werden soll".

Zu Derbys oder Entscheidungsspielen über Auf- und Abstieg werde der Kreis außerdem weiterhin ein Gespann schicken, so Kunitz. (FuPa Brandenburg)

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